Saturday, August 27, 2016

Camp Nr3 : Sandnes

Zur Zeit befinden wir uns gerade im finnischen Vuokatti und das Camp Nr4 ist bereits im Gange - es wird also langsam aber sicher Zeit für ein Update über unser letztes Camp :-)
Nachdem wir den grössten Teil des Monats Juni trainierend in unserem Zuhause in Davos verbracht haben, ging es Ende Juni nach Sandnes. Sandnes liegt im Süden von unserer ehemaligen Wahlheimat Norwegen und ist jedes Jahr Schauplatz des Blinkfestivals. Das Blinkfestival umfasste dieses Jahr nicht mehr drei, sondern neu vier Rollskiwettkämpfe, von welchen wir beide drei bestritten. Der vierte Wettkampf, ein 60km langer Rollskiwettkampf, überliessen die meisten Athleten den Langdistanz-Spezialisten... :-)
Somit ging es kurz nach unserer Ankunft mit dem berühmt berüchtigten Bergrennen "Lysebotn-opp" bereits ans "Eingemachte" und die 750 Höhenmeter auf knapp 7 km (wovon der erste km flach verläuft) forderten uns bereits einiges ab. Es war für uns gleichzeitig auch der Startschuss für die hochintensiven Einheiten, welche von jetzt an immer häufiger im Trainingsplan zu finden sein werden...
Die Landschaft des berühmten Lysefjords war wie immer atemberaubend und wem die Landschaft den Atem noch nicht geraubt hatte, dem wurde dies dann spätestens in den vielen Serpetinen mit durchschnittlich 10% Steigung getan ;-)
Am darauffolgenden Tag ging es für uns bei strömenden Regen und wohlvermekrt mit Rollskis ohne Schutzbleche beim 10km Wettkampf im Zentrum von Sandnes zur Sache. Der Aspahlt war auf Grund des vielen Regens sehr glatt und auch der Gummi der niegelnagel neuen Rollskis versprach nicht allzu viel Halt. Wir hatten deshalb wie so viele andere Athletinnen mit Muskelkrämpfen in den Beinen zu kämpfen und gaben unser Bestes uns in den kritischen Abschnitten auf den Beinen zu halten. Auch hier gelang uns ein solides Ergebnis und wir hofften darauf, am nächsten Tag beim Sprintwettkampf etwas mehr Wetterglück zu haben.
Petrus war tatsächlich etwas gnädiger und der Belag glücklicherweise auch nicht mehr so glatt wie beim Distanzwettkampf. Trotzdem gelang uns beiden nicht ganz das, was wir uns vorgenommen hatten. Es war aber eine geniale Stimmung und wir konnten die tolle Atmosphäre des Blinkfestivals mit guten "Sommerwettkampf-Einheiten" optimal nutzen.
Da die Trainingsmöglichkeiten in der Umgebung von Sandnes ideal sind, verlängerten wir unseren Aufenthalt nach den Wettkämpfen und hängten noch ein paar weitere Tage Trainingscamp an. Neben etlichen Rollski-Kilometern führte uns das Training unter anderem auch auf den berühmten Preikostolen - eine Aussischtsplattform welche 600 Meter über dem Lysefjord herausragt!
Kurz zusammengefasst: wir hatten ein super Camp Nr3 und unsere Vorbereitungen laufen soweit plangemäss und wir sind gesund und munter :-)
Update über Camp Nr4 folgt...
Liebe Grüsse aus Finland,
Täz und Lau

Lau unterwegs beim "Lysebotn-opp" (Foto: A.Roesler)
Action im Zentrum von Sandnes... (Foto: A.Roesler)
(Foto: A.Roesler)

(Foto: A.Roesler)
Tatjana auf der Zielgerade beim "Lysebotn-opp" (Foto: A.Roesler)
Unterwegs im Lysefjord... (Foto: A.Roesler)
Lau und Täz mit Kertu Niskanen (Foto: A. Roesler)
Blinkfestival Sprintrennen im Zentrum von Sandnes (Foto: A.Roesler)

(Foto: A.Roesler)


Schiff ahoi mit unseren italienischen "Arbeitskolleginen"

die Rennstrecke des Bergrennens...

weisse Sandstrände am Rande unserer Rollski Trainingsstrecke...
Täz und Lau auf dem Preikostolen...

Ruhenachmittag am Strand von Stavanger... allzu warm war das Wasser jedoch nicht ;-)
(Foto: A.Roesler)

Bis bald und ein schönes Wochenende... :-)

Friday, June 24, 2016

Oberhof und etliche Runden in der Skihalle


Während wir zu Hause endlich ein paar Sonnenstrahlen und warme Temperaturen geniessen können , blicken wir noch einmal zurück auf die vergangene Woche, welche wir mehrheitlich bei minus 4 Grad in der Skihalle von Oberhof verbracht haben.

Unsere gemeinsame Reise begann nicht wie üblich in Davos, sondern im Österreichischen Eferding - in der nähe von Linz - wo wir der wunderschönen Hochzeit von Tatjanas Schwester beiwohnen und uns mit anderen Traditionen, gutem Essen und vielen schönen Emotionen auf ein Trainingslager im Deutschen Oberhof einstimmen konnten.

Lachende Gesichter nach einem gelungenen Fest...
links: Andi und Täz posieren für Lau ;) rechts: Das Brautpaar posiert für's Hochzeitsalbum :)




Da wir im Mai nicht wie geplant die Reise nach Finnland angetreten haben, suchten wir nun den Schnee in der Skihalle von Oberhof um nochmals einen Block mit viel Schneetraining zu absolvieren. So wurden etliche Runden... etliche Stunden im Tunnel verbracht, doch unser Coach Andreas wusste uns mit vielen guten Inputs und neuen Technikelementen immer zu fordern, so dass die Zeit meistens relativ schnell verging und wir innerhalb von 6 ½ Tagen nebst anderem Training über 20 Stunden  Stunden auf Schnee trainiert hatten. 


smile :) eine weitere Einheit liegt hinter uns...

Bei zwei Trainingseinheiten am Tag im Skitunnel und bis zu 5h in der Kälte gönnten wir uns manchmal  Nachmittags eine Aufmunterung :-) hmmm...

 Auch die Rollskibahn wurde genutzt und ich konnte sogar neue Rollski testen und in Empfang nehmen, vielen Dank an Arno Barthelmes und SRB Skiroller für die tollen Rollski! 




Nun sind  wir ein paar Wochen zu Hause, bevor wir Ende Juli nach Norwegen reisen werden um dort am Blinkfestival in Sandnes teilzunehmen. Wir freuen uns auf die dortigen Rollskiwettkämpfe und bis dahin wird fleissig weiter trainiert! 

Wir wünschen euch noch eine schöne Woche mit möglist viel Sonnenstrahlen ! 

Bis bald, Laurien &  Tatjana



Monday, May 30, 2016

Saisonstart lanciert...

Die Pause nach der Saison währt für den Langläufer meist nicht allzu lange... Nachdem wir unseren müden Knochen im April eine wohlverdiente Pause gegönnt haben, ging es Ende April wieder mit dem Training und damit mit den Vorbereitungen auf die kommende Saison los.
Auch in dieser Vorbereitung machen wir gemeinsame Sache und so ging es für uns Mitte Mai auf nach Mallorca für das erste Trainingslager.
In Mallorca finden wir stets super Trainingsbedingungen vor und konnten auf Rollskis und auf dem Velo einiges an Basisstunden sammeln und dies auch noch bei warmen Temperaturen :-)  (was ja momentan zu Hause leider nicht der Fall ist)...
Anbei ein paar Eindrücke

Mittagspause während einer langen Radtour....
Rollski-Kilometer wurden ebenfalls fleissig gesammelt...
Morgen-Gymnastik und "Früh-Schwimmen" --> finde Tatjana auf dem Bild ;-)
Mallorca bietet extrem viele vielseitige Radrouten und für uns ist es eine willkomene Abwechslung auch einmal "flach" fahren zu können...
Laurien unterwegs im Intervall...
die Playa de Muro mit ihrem schönen Strand...

Nun sind wir wieder zu Hause in Davos und trainieren hier gemeinsam bis zu unserem nächsten Trainingscamp, welches Mitte Juni stattfinden wird.
Laurien war vergangene Woche noch in Magglingen, wo sie zum halbjährlichen Leistungstest und den medizinischen Checks antreten "durfte" :-) !
Update folgt (sofern uns bei diesen nicht ganz sommerlichen Temperaturen die Finger nicht abfrieren) :-)

Bis bald,
Skilcious Täz und Lau

Saturday, April 23, 2016

Saisonrückblick .... 95% ist nicht gleich 100% ....

--> Nach einigen Tagen Erholung in der Wärme und wieder voller Energie um ein weiteres Jahr mit vielen Herausforderung in Angriff zu nehmen, blicke ich nochmals zurück auf die vergangen Monaten, auf die Saison 15/16.

Kurz zusammengefasst, war die letzte Wettkampfsaison eher eine Schwache,  ich konnte zwar 5mal in die Top 15 laufen, doch dies genügt meinen Ansprüchen nicht , sodass ich überhaupt nicht zufrieden mit meinen Leistungen die Saison beenden musste.

Die Vorbereitungen auf die Wettkämpfe liefen super, wenn nicht so gut wie noch nie, ich konnte überall Fortschritte verzeichnen und war zuversichtlich und bereit. So startete ich gut in den ersten Wettkampf und klassierte mich in den Top 15 in Kuusamo, dies in einem klassischen Sprint, auf einer Strecke die ich noch nie bezwingen konnte, somit war ich topmotiviert die Saison so richtig zu lancieren.

Doch leider machte mir mein Immunsystem einen Strich durch die Rechnung einige Tage vor dem Weltcup Davos erwischte ich eine Erkältung, ich konnte zwar an den Start gehen und erreichte einen passablen 13ten Rang , doch ich merkte, dass mir einige Körner fehlten die zu mindestens einem Halbfinal- Einzug gereicht hätten.
Der Weltcup in Toblach und die Tour de Ski auf der Lenzerheide liefen in etwa gleich ab, sie waren okay, aber ich wollte und konnte eigentlich mehr.
So war ich froh, dass ich vor dem Weltcup in Planica meinem Körper einige Tage Erholung schenken konnte und ich merkte, wie langsam die Energie zurückkam.

So lief ich in Slowenien besser, wieder angriffiger und mit mehr „Speed“,  schlussendlich resultierte ein 9ter Rang, mein bestes Saisonergebnis, doch ganz zufrieden war ich damit auch nicht, an diesem Tag wäre deutlich mehr drin gelegen, doch war ich froh, wieder 100% gesund zu sein und mich auf dem aufsteigenden Ast zu befinden.

Doch genau 5 Tagen vor meinem nächsten Einsatz, geschah genau mein „worst case scenario“  ich wurde wieder krank, eine Grippe hatte mich erwischt und ich lag mit 38 Grad Fieber im Bett. Ich konnte und wollte es nicht wahrhaben, dass ich wieder krank war.
So lässt sich der Rest der Saison leider kurz zusammenfassen, die Luft war draussen, mein Körper brauchte zuviel Energie um Gesund zu werden, so dass ich überhaupt nicht mehr auf Touren kam. Im Training ging es immer einigermassen gut,  aber sobald ich 100% geben musste, kam einfach nichts mehr. Ich habe es wirklich versucht und gekämpft aber leider musste ich dann einsehen, dass es keinen Sinn mehr machte und somit beendete ich die Saison vorzeitig.

Trotzdem habe ich und dies ist ein wichtiger Punkt für mich, wiederum sehr viel gelernt und kann auch sehr viel für die nächsten Jahre mitnehmen. Ich bin bewusst in der Vorbereitung viel Risiko eingegangen, habe am Limit trainiert und viele Fortschritte gemacht. Es war wahrscheinlich das letzte Jahr in meiner Karriere wo ich nochmals soviel Risiko nehmen konnte, soviel „rumexperimentieren“ konnte, denn nun folgen 3 Jahre mit Grossanlässen.
Ich habe unglaublich viel über meinen Körper gelernt und weiss nun wo meine Grenzen liegen , auch meine Entscheidungsgrundlage, wenn ich einen Wettkampf bestreite oder nicht, habe ich nun ganz genau festgelegt, wenn ich nicht 100% fit bin, dann muss ich es gar nicht versuchen, denn auf diesem Niveau reichen 95% definitiv nicht aus.

So kann ich doch mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge zurückblicken und freue mich, dass es bald wieder mit dem Training losgeht. 

Hier noch ein paar Impressionen: 
Sonne in Davos.... die Freude am Sport bleibt doch immer !

WC in Planica


WC in Montreal  vor ungewohnter aber spektakulärer Kulisse


Funny Shooting in Davos :-)

WC in Toblach, hier hinter der Leadering Johaug

Immer wieder imposant, Tour de Ski auf der Lenzerheide vor überwältigem Publikum

Ich möchte mich bei allen, bei meiner Familie, Freunde, Sponsoren und bei euch Lesern ganz herzlich für die Unterstützung und Treue bedanken! Vielen lieben Dank!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, 
Eure Laurien




Monday, April 4, 2016

Update Tatjana...

Es ist schon ziemlich lange her seit unserem letzten Bericht und für unsere Abwesenheit auf dem Blogg möchten wir uns bei euch entschuldigen...
Nichts desto trotz kommen nun doch noch Updates von mir und später von Laurien wo ihr erfährt, was seit unserer Reise nach Stockholm geschehen ist ;-)
Nach der Heimreise von meinem Sieg im Continental-Cup in Campra spürte ich, dass das viele Herumreisen, sich immer wieder von neuem qualifizieren und der harte Trainingsblock, welchen ich zwischen Dezember und Januar eingelegt hatte, langsam bemerkbar machten.
Ich war müde und meine Erholung funktionierte nicht mehr so schnell, wie ich es gerne gehabt hätte. Doch ich hatte nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn schon wenige Tage später sass ich im Flieger nach Stockholm und freute mich auf meinen nächsten Weltucp-Einsatz :) Es gelang mir ein solides Rennen, trotzdem reichte es mir nicht für die Final-Qualifikation und ich musste die Heimreise mit einer Enttäuschung im Gepäck antreten...
     
Unterwegs im Prolog in Stockholm (nordicfokus)




Dank meinem guten Weltcup-Rennen in Planica hatte ich mich noch für den Weltcup Sprint in Lahti (Finnland) qualifiziert. Deshalb versuchte ich mich in der kurzen Zeit zwischen Stockholm und Laht so gut wie möglich wieder "aufzupäppeln" und irgendwie die Müdigkeit aus den Knochen zu bekommen.
In Lahti angekommen fühlte ich mich in der Wettkampfvorbereitung gut und war zuversichtlich für den Wettkampf am darauffolgenden Tag. Leider war es aus schweizer Sicht kein guter Tag für das Damen Team (Heidi Widmer, Laurien und ich), denn im Ziel fanden wir uns alle gemeinsam vor der Anzeigetafel wieder und mussten feststellen, dass wir die Qualifikation nicht überstanden hatten. Woran es genau gelgen hat ist immer schwierig zu sagen, aber die Enttäuschung bei uns allen war gross...
Laurien, Heidi und ich am Tag vor dem Rennen...

unterwegs im Prolog in Lahti (nordicfokus)
Ebenfalls am Tag vor dem Rennen ;-)
Da die Weltcup-Serie in Europa nach Lahti zu Ende war galt es für mich meine Renneinsätze für den Abschluss der Saison zu planen.
10 Tage vor dem Start des berühmten Vasaloppet bekam ich die Möglichkeit auf einen Startplatz in einem Langdistanz-Team (Team XCalibur) und nach kurzer Überlegung habe ich beschlossen, diese Herausforderung anzunehmen. Ein Rennen über 90km war definitv eine ganz andere Belastung als ich es von der laufenden Saison her gewohnt war und ich war mir auch bewusst, dass es für eine "anständige" Vorbereitung auf den Vasaloppet zu spät war... ;-)
Gespannt und etwas nervös trat ich also die Reise nach Schweden an und es blieb auch nicht mehr allzu viel Zeit bis ich schon mit ziemlichem Respekt am Start stand. 
letzte Vorbereitungen auf den Vasalauf mit Rahel Imoberdorf
Der Tag davor... ;-)
Ich erwischte einen ziemlich schlechten Start und war bereits am ersten Anstieg schon in der Masse blockiert. Die ersten 30km gestalteten sich ziemlich mühsam, doch als die ersten Läufer langsam etwas müde wurden, war es plötzlich ruhiger im Feld um mich herum und ich konnte langsam aber sicher meinen eigenen Rhythmus laufen...
Die nächsten Kilometer flogen ziemlich schnell vorbei und rein energetisch fühlte ich mich sehr gut. Da ich aber sehr grossen Respekt vor den 90km langen Strecke hatte und mir auch bewusst war, dass meine Vorbereitung daraufhin nicht gut war, hielt ich mich etwas zurück und wollte meine "Körner" für die letzten 10km sparen...
Dies war eine gute Entscheidung denn als ich diese "Körner" dann einsetzen wollte, bekam ich Muskelkrämpfe von der übleren Sorte. Ich hatte so starke Krämpfe und Schmerzen, dass ich zeitweise Angst bekam, dass ich das Ziel nicht erreichen werde...
Irgendwie kämpfte ich mich aber durch und erreichte am Schluss den 12.Rang, über welchen ich riesig erfreut und noch mehr überrascht war :-)
irgendwo auf der 90km langen Strecke zwischen Sälen und Mora..
Glücklich darüber endlich im Ziel zu sein...zusammen mit Seraina Boner (Rang 4)
Doch der Preis welchen ich für diesen Einsatz zahlte war hoch. Meine ganze Rückenmuskulatur war danach stark entzündet und die ersten 3 Tage konnte ich mich kaum mehr bücken und hatte starke Rückenschmerzen.
5 Tage später stand ich beim Sprint vom Engadin Skimarathon wieder im Einsatz und versuchte es irgendwie möglich zu machen. Nach dem Sieg im Prolog und der Quali für den Final war es dann aber leider im Final nicht mehr ganz so "prickelnd". Ich beendete den Sprint auf dem 5.Rang und musste Forfait für einen Start am Marathon geben. Die Schmerzen waren zu gross und nach dem Sprint war ich erneut unfähig mich zu bücken. Somit reiste ich nach Hause und begab mich in Behandlung.
unterwegs zum Sieg im Prolog
5.Schlussrang
Da es erneut nur wenige Tage bis zu den Schweizermeisterschaften waren, wusste ich nicht ob mein Rücken bis dahin wieder einsatzfähig sein würde... Die Physios und der Chiropraktiker gaben ihr bestes um meinen lädierten Rücken einigermassen "hinzubiegen" und die Entzündungen in den Griff zu bekommen.
Wirklich erholt hatte ich mich bei all den Turbulenzen seit dem Vasalauf auch nicht mehr, doch als mein Rücken zwei Tage vorher wieder einigermassen "beieinander" war, beschloss ich trotzdem an die Schweizermeisterschaften zu reisen.
Im Sprint endete ich auf dem 4. Rang und im Rennen über 30km auf dem 6.Rang. In der Staffel gelang mir die schnellste Tageszeit in der klassischen Ablösung und wir (Heidi Widmer, Simone Bürgler und ich) wurden am Schluss 2.
unterwegs im Sprint...
...beim 30km Rennen
...Das Sparenmoos liess vom Wetter und dem Panorama her keine Wünsche offen...
Siblermedaille in der Staffel mit Heidi und Simone
nochmals ein Bild vom 30er...
...unterwegs in der Staffel...
Ich hätte eigentlich noch ein weiteres Rennen eine Woche nach den Schweizermeisterschaften auf meinem Plan gehabt, doch nach diesen 3 Wettkämpfen war es Zeit meinem Körper die Ruhe zu geben, die er dringend benötigte...
Gemeinsam mit Laurien verbrachte ich noch ein paar Tage auf der Lenzerheide, wo wir erneut im Schweizerhof zu Gast sein durften. Neben ein paar ruhigen Einheiten auf den Skis stand noch der JO-Abschluss mit der JO Lenzerheide auf dem Programm.
Wie schon in den vergangenen zwei Jahren, waren wir auch dieses Jahr wieder mit dabei und es hat enorm viel Spass gemacht mit dieser bunt gemischten Truppe von motivierten, aufgestellten Kids einen coolen Nachmittag zu verbringen :-)
Vielen Dank an die JO-Lenzerheide für den tollen Nachmittag und an das ganze Schweizerhof-Team für die super Zeit auf der Heide...
Posieren mit einer richtig coolen Truppe :-)
Nun werden wir beide eine verdiente Pause machen, bevor es dann schon bald wieder mit den Vorbereitungen auf die nächste Saison losgeht... :-)
Wir werden uns bemühen wieder regelmässiger über unsere Langlauf-Leben zu berichten...
Vielen Dank für euer Interesse und fürs Mitfiebern, einen schönen Frühling und bis bald,
eure Tatjana