Tuesday, December 24, 2013

Weltcup Asiago....the lucky number seven!

Circa fünf Stunden Autofahrt entfernt liegt das schmucke Dörfchen Asiago. Mit einer schönen Fussgängerzone, Einkaufspassagen und einem „herzigen“ Weihnachtsmarkt lässt es sich gut verweilen dort.
Aber viel Zeit zum noch die letzten Weihnachtsgeschenke zu erhaschen blieb uns nicht. Am Samstag stand der Einzelsprint und am Sonntag der Teamsprint auf dem Programm.
Die Verhältnisse waren ziemlich gut, obwohl rund um die Strecke kein Schnee zu finden war.
Die einzige Unsicherheit die es an diesem Weekend abzuklären galt, war ob man die Strecke auf normalen klassisch Ski mit Haftwachs oder auf skating Ski, also nur im Doppelstock bewältigen soll.
Ich startete mit der Nummer sieben und entschied mich für Ersteres, da ich mich nicht stark genug fühlte alles durchzustossen. Es gelang mir ein guter Prolog, ich qualifizierte mich als 15te sicher für die Heats.
Photo by http://nordicfocus.com
Im Viertelfinale konnte ich mich mit einem super Endspurt für meine ersten Halbfinal in der klassischen Technik qualifizieren, auch dort lief es gut für mich und es fehlten mir am Schluss lediglich 0,08 sek für den Einzug ins Finale, doch mit einem 7ten Platz war ich mehr als zufrieden.
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Tatjana kam mit der Startnummer 51 und entschied sich die Strecke nur in der Doppelstock Technik zu absolvieren, da sie diese Technik sehr gut beherrscht und sich zu diesem Zeitpunkt viele Athleten erfolgreich mit den skating Skis qualifiziert hatten.
Leider reichte es für Tatjana nicht ganz, ihr fehlten am Schluss, 2,5sek auf die Top 30. Die späte Startnummer war bei den deutlich langsamer werdenden Verhältnissen sicher auch nicht gerade ein Vorteil.
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Die Enttäuschung war verständlicherweise gross und das Pech hatte kein Ende. Nachdem es scho am Samstag Anzeichen für einen kommenden Infekt gab, fühlte sie sich am Sonntag Morgen überhaupt nicht mehr gut. Verstopfte Nase, Kopfschmerzen, geschwollene Lymphen und Müdigkeit machten sich breit und sie musste sich mit schwerem Herzen gegen einen Start im Teamsprint entscheiden und zurück ins Bett, wo sie auch die letzten zwei Tage verbrachte.....für sie ein Wochenende zum vergessen.

Zusammen mit Bettina Gruber startete ich am Sonntag im Teamsprint , das klare Ziel war ein Top 8 Platz und damit die Olympia-Limite zu erreichen. Das Halbfinale überstanden wir souverän und auch im Finale hielten wir uns immer zwischen Platz 5 -8 auf. Das am Schluss wiederum ein siebter Platz herausschaute war für uns fantastisch. Lediglich wenige Zehntelsekunden fehlten uns auf Platz fünf aber wir waren deutlich in den Top 8 und somit war die Olympiaquali auch im Teamsprint im Sack.

Photo by http://nordicfocus.com
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Nun geniessen wir Weihnachten zu Hause bevor es dieses Wochenende für Tatjana, hoffentlich wieder voll gesund nach Campra geht um sich für die nächste Weltcupperiode zu qualifizieren und für mich an die Tour de ski, wo ich bis zum Sprint in der Lenzerheide laufen werde.

Wir wünschen euch und euren Liebsten, frohe und schöne Weihnachten!!!


Bis bald, eure Laurien und Tatjana

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