Circa fünf Stunden Autofahrt entfernt liegt das schmucke
Dörfchen Asiago. Mit einer schönen Fussgängerzone, Einkaufspassagen und einem
„herzigen“ Weihnachtsmarkt lässt es sich gut verweilen dort.
Aber viel Zeit zum noch die letzten Weihnachtsgeschenke zu
erhaschen blieb uns nicht. Am Samstag stand der Einzelsprint und am Sonntag der
Teamsprint auf dem Programm.
Die Verhältnisse waren ziemlich gut, obwohl rund um die Strecke kein Schnee zu finden war.
Die einzige Unsicherheit die es an diesem Weekend abzuklären
galt, war ob man die Strecke auf normalen klassisch Ski mit Haftwachs oder
auf skating Ski, also nur im Doppelstock bewältigen soll.
Ich startete mit der Nummer sieben und entschied mich für
Ersteres, da ich mich nicht stark genug fühlte alles durchzustossen. Es gelang
mir ein guter Prolog, ich qualifizierte mich als 15te sicher für die Heats.
Photo by http://nordicfocus.com |
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Tatjana kam mit der Startnummer 51 und entschied sich die
Strecke nur in der Doppelstock Technik zu absolvieren, da sie diese Technik
sehr gut beherrscht und sich zu diesem Zeitpunkt viele Athleten erfolgreich mit
den skating Skis qualifiziert hatten.
Leider reichte es für Tatjana nicht ganz, ihr fehlten am
Schluss, 2,5sek auf die Top 30. Die späte Startnummer war bei den deutlich langsamer werdenden Verhältnissen sicher auch nicht gerade ein Vorteil.
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Die Enttäuschung war verständlicherweise gross und das Pech
hatte kein Ende. Nachdem es scho am Samstag Anzeichen für einen kommenden Infekt gab, fühlte sie sich am Sonntag Morgen überhaupt nicht mehr gut. Verstopfte Nase, Kopfschmerzen, geschwollene Lymphen und Müdigkeit machten sich breit und sie musste
sich mit schwerem Herzen gegen einen Start im Teamsprint entscheiden und zurück ins Bett, wo sie auch die letzten zwei Tage verbrachte.....für
sie ein Wochenende zum vergessen.
Zusammen mit Bettina Gruber startete ich am Sonntag im
Teamsprint , das klare Ziel war ein Top 8 Platz und damit die Olympia-Limite zu
erreichen. Das Halbfinale überstanden wir souverän und auch im Finale hielten
wir uns immer zwischen Platz 5 -8 auf. Das am Schluss wiederum ein siebter
Platz herausschaute war für uns fantastisch. Lediglich wenige Zehntelsekunden
fehlten uns auf Platz fünf aber wir waren deutlich in den Top 8 und somit war
die Olympiaquali auch im Teamsprint im Sack.
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Nun geniessen wir Weihnachten zu Hause bevor es dieses
Wochenende für Tatjana, hoffentlich wieder voll gesund nach Campra geht um sich
für die nächste Weltcupperiode zu qualifizieren und für mich an die Tour de
ski, wo ich bis zum Sprint in der Lenzerheide laufen werde.
Wir wünschen euch und euren Liebsten, frohe und schöne
Weihnachten!!!
Bis bald, eure Laurien und Tatjana
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