Lange ist
es her seit ich mich gemeldet habe, aber die Zeit nach der Olympia war eine
schwierige Zeit. Nebst der Enttäuschung im Einzelsprint wurde ich noch einen
Tag vor dem Teamsprint krank und musste schweren Herzens auf einen Start
verzichten.
So kehrte
ich krank und voller Traurigkeit nach Hause.
Mit jedem
Tag den ich aber mehr zu den Geschehnissen Abstand gewann, ging es mir besser
und ich konnte mich für die noch anstehenden Weltcuprennen motivieren.
Das einzige
was mich noch plagte meine Gesundheit, nach 4 Tagen mit Fieber, kam ein
hartnäckiger Husten dazu und ich musste nahezu eine ganze Woche pausieren.
Nichts
desto trotz reiste ich nach Lahti, obwohl ich wusste das ich noch nicht 100 %
leistungsfähig war. Aber ich wollte es probieren, schlussendlich fehlten 0,3
Sekunden fürs weiterkommen, nicht viel, aber unter normalen Umständen laufe ich
in einen skating Sprint, in der Qualifikation unter die ersten 6 also rund 5
Sekunden schneller und dies zeigte dann schon das noch viel fehlte und die Gesundheit
beeinträchtigt war.
Prolog in Lahti
Am Tag
darauf, ging es mir aber glücklicherweise viel besser und ich fühlte wie mein
Körper sich gut erholte und mein Puls sich während dem Training normalisierte,
so dass ich nach Drammen reiste. Dort gelang mir ein guter klassisch Prolog und
ein ganz passabler Wettkampf. Rang
16 und wieder wertvolle Weltcuppunkte für die Sprintgesamtwertung durfte ich
sammeln.
(Photos Nordic-focus.com)
Am letzten
Donnerstag ging es müde und einigermassen zufrieden zurück in die Schweiz wo
ich am Tag darauf noch ins Engadin fuhr und am Engadiner-Nachtsprint teilnahm.
Dort war das Glück leider nicht auf meiner Seite. Zusammen mit Bettina Gruber
lagen wir im Halbfinale mit ca. 30 Meter Vorsprung kurz vor der Ziellinie in Führung. Da wurde Bettina
plötzlich Nervös, sie dachte die von hinten kommen und
ich bekam ihren Stock zwischen meine Beine. Ärgerlich, da wir beide ohne
Probleme den Finaleinzug geschafft hätten, so fand ich mich aber am Boden und
nicht im Finale. Aber so ist Sprint und nach kurzem Ärger konnte wieder Lachen
und freute mich nachher als ich sah, dass Bettina die Schweizer Ehre rette und
den Sprint gewinnen konnte!! Herzliche Gratulation!
Nachsprint in St. Moritz
Nun bin ich
zu Hause und bereite mich auf das Weltcupfinale von nächstem Wochenende in
Falun vor, bereits zum dritten Mal hintereinander bin ich schon dabei und freue
mich auf den Endspurt!
Wünsche
einen schönen Sonntag und für alle die am Engadiner Skimarathon waren gute
Erholung und natürlich herzliche Gratulation!
Liebe
Grüsse
Laurien
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